LOST NEWS

Ältere Beiträge aus dem Bezirk, die nicht verloren gehen sollen!

Neuigkeiten, Termine und aktuelle Entwicklungen aus dem FDP Bezirksverband Südliches Nordfriesland – Eiderstedt – die vielleicht doch interessant sind.

  • Neujahrsumtrunk der FDP Nordfriesland und FDP Dithmarschen in Friedrichstadt

    Friedrichstadt, 03.01.2026 – Die Kreisverbände der FDP Nordfriesland und FDP Dithmarschen haben am Samstag, den 3. Januar 2026, ihre Mitglieder zu einem gemeinsamen Neujahrsumtrunk nach Friedrichstadt eingeladen. Trotz winterlicher Witterung mit Schneefall und teils schwierigen Straßenverhältnissen folgten zahlreiche Mitglieder der Einladung.

    Bei Punsch und einem kleinen Imbiss stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. In angenehmer Atmosphäre wurde das neue Jahr begrüßt, aktuelle politische Themen diskutiert und die Zusammenarbeit der beiden Kreisverbände weiter vertieft. Der Neujahrsumtrunk bot damit einen gelungenen Auftakt für das politische Jahr 2026 und setzte ein Zeichen für Zusammenhalt und Engagement vor Ort.

    Die beiden Kreisvorsitzenden Anne Riecke (FDP Dithmarschen) und Iwer Ebsen (FDP Nordfriesland) zeigten sich erfreut über die rege Beteiligung und den offenen Austausch: Der Neujahrsumtrunk habe deutlich gemacht, wie wichtig persönliche Begegnungen für eine lebendige Parteiarbeit seien – gerade zu Beginn eines neuen Jahres.

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  • FDP Nordfriesland im Aufwind: Neuer Bezirksverband für Südliches Nordfriesland – Eiderstedt gegründet

    Friedrichstadt, Juli 2025 – Die Freien Demokraten setzen ihren Kurs in Nordfriesland konsequent fort: Mit der Gründung des neuen Bezirksverbands Südliches Nordfriesland – Eiderstedt stärken die Liberalen ihre Präsenz im südlichen Kreisgebiet. Ziel ist es, politische Verantwortung dort zu übernehmen, wo andere längst weggeschaut haben.

    Bei der konstituierenden Sitzung in Friedrichstadt wurde Petra Tiessen einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Unterstützt wird sie von Helmut Hartmann (stellvertretender Vorsitzender), Luise Tiessen (Schatzmeisterin), Andrea Schneble (Schriftführerin) sowie Hauke Kuhn als Beisitzer. Gemeinsam bilden sie das neue Gesicht der FDP auf Eiderstedt.

    „Die Herausforderungen vor Ort sind greifbar: Der Tourismus kämpft mit ausufernder Bürokratie und fehlender Zukunftsvision, die Infrastruktur bröckelt, wirtschaftliche Impulse bleiben aus, und beim Thema Energie fehlen mutige Konzepte“, so Petra Tiessen. „Wir sehen es als unsere Verantwortung, das Ruder in die Hand zu nehmen – gemeinsam mit den Menschen vor Ort.“

    Die FDP will deshalb nicht nur sichtbar, sondern vor allem ansprechbar sein: Der Bezirksverband lädt deshalb ab September an unterschiedlichen Orten im Bezirk regelmäßig zu offenen Stammtischen ein, Termine werden auf der Website fdp-nf.de einsehbar sein. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmerinnen und Unternehmer, Menschen mit Ideen oder Wünschen – alle sind herzlich willkommen.

    Mit dem neuen Bezirksverband setzt die FDP Nordfriesland ein starkes Zeichen: für politische Erneuerung, bürgernahe Lösungen und eine liberale Stimme, die nicht schweigt – sondern handelt.

  • Eiderstedt droht die Isolation – FDP Nordfriesland fordert dringenden Kurswechsel bei Brückenplanung

    Tönning / Nordfriesland – Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins Infrastruktur Vestkysten / Westküste e. V. wurde am 11. Juni 2025 bekanntgegeben: Die Eiderbrücke bei Tönning soll ab dem Jahr 2027 für mindestens zwei Jahre voll gesperrt werden – ohne bereits konkrete Planungen für eine Ausweichmöglichkeiten zu nennen. Diese werden erst einmal auf die lange Bank verschoben. Diese Information stammt von einer Vertreterin des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV SH).

    Über 10.000 Fahrzeuge pro Tag nutzen diese zentrale Verbindung – darunter Pendler, Gewerbetreibende, Urlauber, Rettungsdienste und Pflegedienste. Eine zweijährige Vollsperrung ohne Behelfsbrücke oder etappenweise Bauweise hätte gravierende Folgen für die Erreichbarkeit der Halbinsel Eiderstedt – sowohl wirtschaftlich als auch infrastrukturell.

    Petra Tiessen, tourismuspolitische Sprecherin der FDP Nordfriesland und selbst Unternehmerin aus der Region, warnt: „Die Brücke ist nicht nur ein Bauwerk – sie ist Lebensader für Eiderstedt. Zwei Jahre Vollsperrung ohne tragfähige Alternativen gefährden nicht nur Unternehmen, sondern auch die Grundversorgung der Menschen in der Region.“

    Tiessen hat am Wochenende eine Petition gestartet, die bereits 635 Unterschriften gesammelt hat (Stand: 18.06., 17:00 Uhr) – ein deutliches Zeichen, wie groß die Sorge in der Bevölkerung ist.

    Michael Seidelmann, verkehrspolitischer Sprecher der FDP Nordfriesland, ergänzt: „Es darf nicht sein, dass mindestens 24 Monate die Wirtschaft und der Tourismus in Nordfriesland belastet werden. Wir sind Ferienregion und auf die Gäste als Wirtschaftsfaktor angewiesen.“

    Die FDP Nordfriesland und die FDP-Kreistagsfraktion fordern deshalb:

    • Eine sofortige Neubewertung der aktuellen Planungen.
    • Die ernsthafte Prüfung alternativer Lösungen – etwa eine temporäre Ersatzbrücke oder Bauabschnitte mit teilweiser Freigabe.
    • Eine verlässliche Notfallstrategie für medizinische und pflegerische Versorgung während der Bauzeit.
    • Die transparente Einbindung der betroffenen Kommunen, Unternehmen und Bürger.

    Hintergrund: Schon heute führen zweitägige Sperrungen der Brücke zu erheblichen Umleitungen – mit deutlich verlängerten Fahrzeiten und wirtschaftlichen Belastungen. Eine Dauer von zwei Jahren würde diesen Ausnahmezustand zum Dauerzustand machen. Laut einer IHK-Studie von 2018 zählt eine zuverlässige Verkehrsanbindung zu den wichtigsten Faktoren für regionale Entwicklung. Eiderstedt darf nicht zur verkehrlichen Sackgasse werden.

    Die Petition zur Vermeidung der Vollsperrung ist hier… abrufbar.